Der Knackpunkt der WSZ-Initiative |
by
Dr. Peter Meier
Der |
3.
Mentalbetriebssysteme Mit was ist auch das Schweizer Volk eingebildet worden, dass es auch nach dem Schreckensjahr 2001 ob den postnormalen Äusserungen seiner Wissens- und Machtelite, die genau wie Hitler in "Mein Kampf" Klartext reden, nicht laut aufsteht? Wir sind soweit, das ein Oberst i. Gst., Charles Ott in der ASMZ Nr.2/1999 im Editorial die entscheidende Frage stellen muss, ob unsere Staatsstrukturen noch in der Lage sind, genügend Sicherheit zu produzieren. Bereits Gottfried Keller hat das "sichere Ende des Vaterlandes" vorweg genommen, wenn die Grundlagen seines "Mentalbetriebssystemes" irreführenden Geistern überlassen wird, die sich an nichts zeitlos Lebenserfüllendes halten. Wenn die ganze Welt, Microsoft die Betriebssysteme der Zukunft machen lässt, heisst das nicht, das wir Schweizer unser kollektives Mentalbetriebsystem, die real existierende Umsetzung der Verfassung, Sachzwängen, Denkkatastrophen, der Gruppendynamik der Machtelite, dem Mobbing der von den Medien aufgehetzten Masse und ausländischem Druck überlassen müssen. Und persönlich sollte es schon gar nicht bedeuten, dass wir "im autonomen Nachvollzug" am Zeitgeist uns als Menschen entsprechende Zeitgeistversionen als unser über unsere Lebenserfüllung bestimmendes Mentalbetriebssystem verpassen lassen... |
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Zur
Zeit Adolfs, jetzt in Deutschland oft "des Gütigen"
genannt, war es vor dem Krieg in Grenzorten üblich, dass Nazi-
Halbstarke in Schweizer Grenzorten gross gekotzt auftraten. Einige
Schweizer johlten mit, andere verprügelten sie. Deren Zersetzung
aber wurde im grossen Ganzen in Grenzen gehalten.
Heute treibend die postnormalen Mentalraudies ihr Unwesen mit Billigung von höchster Stelle, z.B. durch den Theologen Hans Wesen, Rektor der Universität Zürich mit nach Helga Novotny, "tollen Arbeitsbeding- ungen" unge- bremst und erfolgreicher als z.B. Sekten und Scientologen!
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Auskunft darüber, wohin der Trend damit gehen soll, geben die z.B. Szenarien des Gottlied Duttweiler Institutes, das jahrlang von einem ehemaligen Journalisten geleitet wurde und z.B. das Programm der universitären Weiterbildung der Universität Zürich, beziehungsweise eigenmächtig dessen Leiter bei der Jahrhundertwende Dr. Henk Goorhuis: "Persönlich könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass sich die Zielsetzung wissenschaftlicher Tätigkeit zunehmend dahin verlagert, sich über die subjektive Wirkung und nicht über die Evidenz der verschiedenen möglichen Welt- und Wirklichkeitsmodelle Gedanken zu machen.... Die frühere Suche nach Wahrheit wird ersetzt durch die jetzige Suche nach möglichst viablen Modellen, welche geeignet auf die ewigen Perturbationen - seien sie von Innen oder von Aussen - reagieren lassen... Das Leben ist und bleibt anstrengend auf diese Art und Weise... Dies öffnet den Weg zur Möglichkeit der inneren Autonomie eines Systems: ein System im Eigenwert ist sozusagen "frei" von seiner Umwelt... Nur ist das im Buddhismus in letzter Konsequenz keine Einladung um Weltsichten zu reflektieren, sondern eine Methode um sich von jeder Weltsicht zu lösen... Jede Konstruktion von Wirklichkeit ist in sich selbst deshalb selbstbezüglich und damit letztlich überflüssig..." Solche programmatisch verfassungswidrigen Aussagen hatten um die Jahrhundertwende einen subtilen und grösseren Einfluss auf die Mentalbetriebssysteme der Schweizer als z.B. die Einführung der gegenwärtigen Bundesverfassung! |
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Mathematik wird mehr und mehr nur noch als notwendiges Übel an den Schulen gelehrt. Der Mob, vor allem wenn er das Schulgeld bezahlt, ist beweiskräftiger als Pythagoras geworden. Eine Lektion, welche die jungen Gehirne fürs Leben prägt! | Wer noch Ursachen Bedeutung zu geben vermag, kann mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen rechnen. Diese Fähigkeit aber wird von den Postnormalen systematisch und gehirngerecht effizient, verunglimpft; sie haben keine Interesse daran, dass man ihnen auf die Schliche kommt! So kann es sich die postnormale Wissenschaft heute bereits leisten, sogar sich selbst in öffentlichen Vorlesen als überflüssig darzustellen, während die gelangweilten besseren Damen und Herren vom Zürichberg in der Aula dazu schöngeistig weiter träumen! Es braucht damit nur noch den |
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Version
01.11.10
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Dr. Peter Meier