bullet2 3.5 G1-Glaube

Glauben weist über die menschgemachte Ordnung hinaus: Berias Arbeit als sowjetischer Innenminister - an die viel zu viele, vor allem Intellektuelle geglaubt haben, hat nach bestem Wissen dazu geführt, dass zwischen 1941-43 600’000 Gulag Insassen umgekommen sind und etwa eine Million in der Roten Armee und noch mehr in Betrieben hinter dem Ural verheizt wurden. Nach dem Krieg wuchsen die Gulag mit von den „Sowjets befreiten“ Kriegsgefangenen auf etwa 5.5 Millionen an. In den Hungerjahren von 1946-47 verhungerten etwa 500'000. 1953 gab es noch etwa 2,750,000 Insassen im Gulag. Vor seinem Tod soll Stalin angeblich die Deportation aller Sowjetjuden nach Ostsibirien geplant haben.

Dazu kam es allerdings nicht, weil der Diktator im März 1953, wahrscheinlich ermordet, zu Tode kam. Im Juni desselben Jahres zerschmetterte Marschall Schukow die blutrünstige Clique um den Innenminister Beria, einen mingrelischen Juden, und bereitete der Schreckensherrschaft ein Ende. Sie hatte insgesamt mehrere Dutzend Millionen Menschenleben gefordert.

Es erscheint seltsam, dass man in seiner Clique, die an den Schalthebeln der Macht war, kaum einen Russen sah. Man diktierte am Bildschirm, was zu tun war: So wurde die Dezimierung des russischen Volkes, die unter den Bolschewisten begonnen hatte und mit dem Sturz Berias im Juni 1953 ein Ende nahm, unter Gorbatschow und Jelzin mit anderen Mitteln weitergeführt. Nach der Rehabilitierung der Opfer des Stalin-Regimes begann die Niederschlagung des Aufstands in Berlin (17.Juni), der Erschiessung Berias (9. Juli) und dem Test der ersten sowjetischen Wasserstoffbombe und führt 1955 zur Gründung des Warschauerpaktes, dem Ungarnmassaker 1956, der Besetzung der Tschechoslowakei 1968, dem verlustreichen Krieg in Afghanistan, und führte 1991 mit dem Fall der Mauer zum Ende der Sowjetunion, zum Reaktor „Unfall“ in Tschernobyl, und dem Aufkommen der russischen Mafia.

Obwohl auch bei im Westen viele solcher einst gefeierter Helden, heute die im Topmanagement, kräftig von ihrem (Medien-) Sockel gestürzt wurden und mit ihnen auch der Mythos vom «heroischen» Führer, kommen die Unternehmen auf dem Weg aus der aktuellen Krise um eine Form von Leadership nicht herum. Nach der ganzen Häme über den selbst verschuldeten tiefen Fall der Manager und Versagerräte – Fälle, die ja den Gesetzen des Showbiz ablaufen, mit dem viele so intim geflirtet hatten – fragen sich die Management-Forscher wieder grundsätzlicher: Welche Führungseigenschaften und welche Form von Leadership benötigen künftig die Unternehmen?  Denn im Aufglänzen und Verglühen der Helden ging zu häufig vergessen, dass das Führungspersonal letztlich dem Unternehmen zu dienen hat,  und nicht kurzfristigen Analysten- oder Medienmeinungen.

Leadership hat auch nichts mit dem Abarbeiten von Management-Moden  zu tun. Die vergebliche Suche nach der optimalen Organisationsstruktur», macht deutlich: Das Hinterherhecheln nach Moden bleibt im gleichen Hemmschuh stecken, den sich die obere Führung mit dem ewigen Umbau in den Neunzigerjahren angezogen hatte. So zeigt Kühl etwa, dass die Mitarbeiter nur dann vom Unsicherheitsdruck entlastet werden können, wenn die Unternehmensführung bereit ist, selbst die Entscheidungslast zu tragen; zu oft wurde die unternehmerische Verantwortung in so genannte selbstorganisierende und teilautonome Einheiten delegiert, nicht weil man ihnen dies zutraute, sondern weil die Führung selber orientierungslos war. Es geht in Kollektivs mit Zukunft darum, sich von der Substanz her, von unten nach oben öffnend, um Entfaltungsräume für eine Zusammenarbeit im Sinne der Lebenserfüllung für die vom Unternehmen Betroffenen. Dafür muss das Management wieder gewillt sein, vom Cover der Magazine herunterzusteigen und das Steuer in diesem Sinne zu übernehmen. Letztlich geht es um eine produktive Form der Desillusionierung und damit verbunden: um Realitätsgewinn.

Wer bisher von der Schminke, z.B. in der New Economy gelebt hat, sollte zumindest in den Spiegel schauen, sollte erkennen,  auf welchen Hintergrundannahmen ein trügerisches Scheinuniversum aufgebaut wurde, dem immer mehr der Bezug zur Wirklichkeit  abhanden gekommen ist. Das Egoismus-Syndrom, das unser ökonomisches Denken beherrscht und unser unternehmerisches Handeln blendet,  beruht gerade auf solchen Hintergrundannahmen – etwa der Meinung, Unternehmen bräuchten heroische Führer.   Von solch falschen Glanzbildern  liessen sich die Entscheidungsträger ihre Entscheidungsfähigkeit korrumpieren. Das Resultat sind, nach Wunsch Berias Keile, die in die Gesellschaft getrieben werden und das ganze System gefährlich aus dem Gleichgewicht bringen.

Die zunehmende Besorgnis entspringt keiner Perspektive eines neuen, «besseren» Führungsmenschen,  der jetzt einfach an die Stelle der gefallenen Stars auf den Sockel gestellt werden soll. Sie dient der Neubestimmung der strategischen Werte und Ziele, und auch der Frage, welches Mindestmass an persönlichem Engagement es für das gesellschaftliche Überleben braucht. Denn zunehmend zeigt sich, dass die Logik des Egoismus aus der gesamtgesellschaftlichen Perspektive zum allgemeinen Schlechten führt:  Spielen die Vertreter der Wirtschaft zu aggressiv, zerstören sie längerfristig die Grundlagen ihres Erfolgs. Dann teilt sich ihre «Nullsummenwelt» nicht mehr in Gewinner und Verlierer, weil es nur noch Verlierer gibt. Und statt des Traums vom Win-win,  bleibt die Realität, z.B. in Afrika und Russland, des Lose-lose. Dann spielt auch keine Rolle mehr, wer grösser ist...

Ist das Vorhandensein der Psychopolitik bloss Glaubenssache, oder Verschwörungstheorie? Sie finden die Antwort einfach selbst heraus, indem Sie sich einmal zu ihrem Feind machen. Wenn es die Psychopolitik nicht gibt, kann Ihnen ja nichts dabei passieren. Machen Sie ein Experiment, und tun Sie etwas Gutes, das im psychopolitischen Handbuch als vernichtenswert beschrieben ist, wie z.B. eine Gruppe für mentale Gesundheit, einen Verein "Wir hören einander zu!" etc. zu gründen. Unterstützen Sie Ihre Mitmenschen, indem Sie Anteilnahme und Verständnis schenken und Grundlagen dafür ausarbeiten und verbreiten: Man würde meinen, Sie würden grosse Dankbarkeit ernten und Verbesserung herbeiführen und die Menschen würden Sie dafür lieben!

Eine tolle Sache, oder? Doch auch wenn Sie nichts mehr tun haben als das, wird Ihnen bald Übles widerfahren. Glauben Sie es oder nicht, Sie können es ja testen! Was wird geschehen? Nun, solange Sie auf rein nachbarschaftlicher Ebene fungieren, werden sich die Angriffe auf Mobbing und ein paar verhöhnende Zeitungsartikel beschränken. Wenn Sie sich aber dadurch nicht unterkriegen lassen und nach dem Motto "Jetzt erst recht!" z.B. an einer Uni eine Flugblattaktion starten, eine Vereinszeitschrift herausgeben und zur allgemeinen Mithilfe aufrufen, dann werden Sie Psychopolitik, ihre Gimpel und Agenten an den "Partie" kennen lernen, die damit so richtig in Schwung kommen:

  • Alles wird ganz legal im Rahmen des Gesetzes  zugehen. Falls Sie immer noch nicht aufgeben, wird man Ihnen einen Selbstmordfall unterjubeln. Wie das geht das zum Beispiel? Ein Patient, der wegen Selbstmordgefahr in die Psychiatrie eingeliefert wurde, wird kurzfristig entlassen. Man sagt ihm: "Gehen Sie zu Herrn X, der macht Gesprächstherapie. Der Bursche kommt und Sie führen ein halbstündiges Gespräch. Nichts ist geschehen, ausser dass Sie sich über die zukünftigen Möglichkeiten und Termine unterhalten haben. Nun schnappt sich die Psychiatrie diesen Patienten wieder und verpasst ihm Schmerz-Drogen-Hypnose, bei der gesagt wird, SIE seien ein Schwindler, es gäbe für ihn (den Patienten) keine Hoffnung, der liebe Gott würde sehnsüchtig im Himmel auf ihn warten und das beste wäre, sich von der Brücke zu stürzen, so lange die Medikamente noch wirken, vorher soll er sich aber bei IHNEN verabschieden. Nach überstandener Prozedur entlässt man ihn. Er wird befehlsgemäss bei Ihnen vorbeischauen, Lebewohl sagen und dann verschwinden, um sich von der nächste Brücke vor einen fahrenden LKW zu werfen. Nun wird die Psychiatrie Sie bei der Polizei anzeigen. Man wird Ihnen allerlei bunt gemischte Vorwürfe machen: Betrug, Verstoss gegen das Heilpraktikergesetz, Fehlbehandlung, fahrlässige Tötung und was sonst noch alles. Es geht dann einfach immer weiter, bis Sie erledigt sind oder durch einen Patzer oder einen dummen Zufall in der Psychiatrie landen. Wenn Sie dann noch Augen zum sehen haben, werden Sie sehen, es spielt sich in etwa nach diesem Strickmuster so ab, wie oben drehbuchartig beschrieben...

  • "Das ist ja unglaublich" mögen Sie sagen; diese Art der Pre-Trans-Trap ist der Schutzschild der Psychopolitik: Niemand würde vermuten, dass man jemanden fertigmacht oder umbringen lässt, weil der Betreffende Gutes tut! Nur aus diesem Grund konnten diese Herrschaften sich so lange unentdeckt in Amt und Würde halten. Tatsache ist, und Sie können es den Zeilen des psychopolitischen Handbuches entnehmen; man konditioniert 2003 in der Schweiz 60% der Studenten entsprechend humanwissenschaftlich. Für auf Wissensarbeit#2 Beschränkte ist jemand nur deshalb schon ein Feind, weil er sich auf die Flagge geschrieben hat, reellen Menschen lebenspraktisch zu helfen.  Dies läuft der psychopolitischen Zielsetzung nämlich diametral entgegen. Dem Betreffende muss also aus jeder Einflussmöglichkeit entfernt werden. So muss man z.B. wenn ein Politiker auf die Idee kommt, Chaos zu vermindern,  ihn durch einen so genannten "Geisteskranken" erschiessen lassen oder eine Sex-Affäre aus seiner Vergangenheit ans Tageslicht befördern  - dafür gibt es in allen Ländern Beispiele! Im Schatten berüchtigter Attentäter wie dem auf Kennedy stehen Legionen von Massenmördern, die weniger bekannt sind: Burgess, Mc Lean, der "Texas Tower Mörder", Manson, sie alle waren zuerst Opfer der Psychiatrie bevor sie zu Tätern wurden. Viele waren vor ihrem Psychiatrieaufenthalt weder für sich noch andere gefährlich.

  • Zufall? Das ist unglaublich werden Sie sagen. Ja, das ist der perfekte Schutzschild der Psychopolitik  die Wahrheit darüber! Genauso hat sich Hitler hinter der Wahrheit über seine Absichten in "Mein Kampf" geschützt, bis es zu spät war, so wie Marthaler & Co. mit ihrem Schmierentheater in Zürich 2002/3, bis sie die Politiker erpressbar gemacht hatten und nun wirken sie gut budgetiert, in Ruhe...

  • So wurden Elektroschocks, zum "Therapie-verfahren", das der Erfinder desselben auf einem Schlachthof abgeschaut hat!  Ugo Cerletti, der hochgelobte Pionier der Psychiatrie beobachtete 1938, dass man Schweinen einen Elektroschock verabreichte, bevor man sie schlachtete. Dies gefiel ihm so gut, dass er es an Patienten ausprobierte. "Das ist unglaublich!" werden Sie sagen. Ja, das ist es; aber wahr, genauso wie das bis zu Leonardo da Vinci die mittelalterliche Medizin auf der Kenntnis der Innereien von Schweinen bestand und die Psychologie noch immer auf Freud et. al. und ihren Erkenntnissen von Hysterikern und Neurotikern beruht!

  • Es ist genau diese Unglaublichkeit, die verhinderte, dass die Schandtaten der Psychopolitiker und der Psychiater bisher ans Tageslicht gekommen wären. Selbst Hitler war ein Psychiatriefall, ein Drogenabhängiger, der nahezu Tag und Nacht von seinen beiden liebenswerten Leibpsychiatern intensiv betreut und auf seine kommende Aufgabe konditioniert wurde (siehe " Die Männer hinter Hitler ", Pi-Verrlag, Schweiz)  - deren Schüler sind heute noch in Amt und Würden! Ernest Hemingway (brachte sich nach E-Schock-Behandlung um), dann Francis Farmer, die Romanautorin Janet Frame, Brian Wilson von den Beach Boys und auch Kurt Cobain von der Kultgruppe Nirwana - er war jahrelang auf der psychiatrisch verschrieben Droge Ritalin und jagte sich nach der Flucht aus einem psychiatrischen "Drogenrehabilitationszentrum" eine Schrotsalve in den Kopf!

  • Dieses Prinzip ist schon so weit fortgeschritten , dass man Zeitungen mit einer Umkehrfilterbrille lesen muss, um noch zu verstehen, was wirklich abläuft: Wenn da also jemand hochgelobt wird, sollte Sie in betracht ziehen, dass es sich um ein echtes Schwein handeln kann, und wenn jemand so richtig in den Keller gefahren wird, lohnt es sich genau hinzusehen, ob man nicht einen wertvollen, hilfreichen und gutmeinenden Menschen pre-trans-trappt: Sie können fast sicher sein, dass wer in den Medien hochgelobt wird (von echten Künstlern und Sportlern abgesehen), mit grosser Wahrscheinlichkeit, absichtlich oder unabsichtlich, wissentlich oder unwissentlich – die psychopolitische Zielsetzung irgendwie unterstützt. Und das gleiche kann für das Gegenteil bei genauerem Hinsehen zutreffen!

  • Das ist unglaublich! Dieser Schutzschild der Psychopolitik beginnt immer besser zu funktionieren, denn er wird global dicht gemacht. Der Psycho-politiker wirft genau die Verbrechen, die er selbst begeht, anderen vor! Im Jahre 2003 spielte das u.a. der Italienische Premierminister Silvio Berlusconi perfekt vor...   

  • Es wäre doch aufschlussreich, eine staatliche Untersuchung über die Psychiatrie durchzuführen. Wie sind die Zustände, welche echten Ergebnisse können vorgewiesen werden? Wo sind all die tollen Heilungserfolge? In einem australischen Bundesstaat wurde das vor einigen Jahren vollzogen. Und das Ergebnis? Haben Sie’s in der Zeitungen gelesen? Nein! Natürlich nicht! Alle untersuchten Psychiatrien mussten schliessen! Aber Australien ist ja so weit weg. Nun, in Italien fand dieses Spiel auch schon statt. Haben Sie’s gelesen? Nein! Natürlich nicht! Das Ergebnis : Psychiatrie an sich wurde in Italien landesweit verboten! Viele staatlich verordnete Anstalt wurden seit 1999 geschlossen.

  • Haben Sie es sich schon einmal überlegt, warum trotz massiv gestiegener Produktivität äusserer und innerer Wohlstand seit Ende des letzen Jahrhunderts abnehmen und wie viele Menschen warum eigentlich nur noch an der Substanzvernichtung arbeiten?  

  • Das ist die Methode mit der Unterdrückung heute praktiziert wird:  Früher sagte man dem Sklavenvolk: "Gehorche oder stirb!", doch das war anfällig für Revolten, die Unterdrückung war damit äusserst ineffizient. Heute ist man raffinierter. Die beste Unterdrückung ist die, bei der der Sklave nicht mehr merkt, dass er ein solcher ist; damit ist "man" sicher gegen Aufstände.

  • Die Alten Eidgenossen revoltierten wegen "Gesslers Hut", 2001/2 bezahlten sie ohne allzugrosses Murren die Zeche für die Abzocker des Züricher Wirtschaftsfilzes. Heute säuselt man hypnotische Kommandos auf der Sexwelle in Hör- und Sehorgan der Sklavenwelt. In der Jetztzeit dirigiert man "den Pöbel" durch die Massenmedien. Was er glauben darf, womit er sich beschäftigen soll, was er keinesfalls denken darf, wem er vertrauen soll, wem nicht, was "in" und "out" ist, was gefährlich, was schädlich, was gesund und vor allem, was die angebliche Wahrheit ist. All dies wird durch die unfehlbare erste Macht im Staate kontrolliert: die Massenmedien. Doch wer kontrolliert die Medien? Drei Dinge braucht der Mann, der die Welt beherrschen will: Psychiater, Massenmedien und Geld: Ca. 90 % des gesamten Medienprogramms bestehen aus Chaos. Wer immer es ist, der versucht, was Hitler nicht gelang, er versucht es mit der Strategie, die im psychopolitischen Handbuch beschrieben wird.

  • Seit Gerhard Schröders innen- und aussenpolitischem Bankrot ist klar, dass Deutschland 2002 fest in den Händen der Psychopolitik ist. Seit 1968 ist auch die Schweiz ein Hauptziel psychopolitischer Aktivität, da es sich bis zu ihrem UNO-Beitritt 2002 beharrlich geweigert hatte, sich einzugliedern, sich anzupassen oder sich gleichschalten zu lassen. Ein Thema dass einmal mehr bei der Abstimmung über die Armee XXI akut aufgebauscht worden ist. Dabei wird verkannt, dass die   Mentalbetriebssysteme der "massgebenden" Intellektuellen schon längst psychopolitisch angepasst  sind, und die formale Anpassung, wie der Eintritt in die EU und die NATO nur noch eine nebensächliche Formsache ist über die man das Volk und die nützlichen Idioten in der ARENA diskutieren lässt; Clintons Verteidigungsminister Perry (1994-97), meinte, der Unterschied zwischen NATO-Mitgliedschaft und der Initiative "Partnerschip for Peace" müsse dünner als ein Blatt Papier gemacht werden - und der ist die Schweiz 1996 einfach per Bundesratsbeschluss und Unterschrift von Flavio Cotti beigetreten - er, der auch massgebend an der Gründung der Schwarzkunstschule  an der ETH Zürich, dem Collegium Helveticum beteiligt war...

Ich kann verstehen, wenn es Ihnen schwer fällt, die Intellektuellen und die Psychiatrie als den hier geschilderten Bösewicht zu identifizieren. Doch je tiefer man sich in diese Materie begibt, desto grauenhaftere Abgründe tun sich einem auf. Es ist auch wohl bekannt, dass die Zunft der Psychiater einer der höchsten Selbstmordraten hat, die wohl nur durch die ihrer Opfer überboten wird: Es ist nahezu so, dass Sie jeden Schrecken, jede Geissel der Menschheit hernehmen können, und an ihrem Anfangspunkt ein paar Intellektuelle, allen voran Platon und seine Fussnoten, und im Prototyping oder als Ausführer Psychiater am Werk vorfinden:

Nehmen Sie z.B. den jugoslawischen Bürgerkrieg: Dieses Feuer entfachte ein Psychiater namens Raskovic, der im grossen Rahmen die Propagandamaschine anheizte. Er proklamierte im Brustton unantastbarer Wissenschaftlichkeit die rassische Überlegenheit der edlen Serben, die sich nicht mit der Minderwertigkeit der Kroaten mischen dürfe, er verkündete seine Visionen eines glorreichen, grossserbischen Reiches usw., und kurz nach Kriegsausbruch packte ihn der letzte Rest seines Gewissens, und er leistete ein öffentliches Geständnis, wo er im Fernsehen freimütig zugab, den Hass zwischen den Völkern höchstselbst geschürt zu haben.  

Selbstverständlich starb er nur zwei Monate später einen ungeklärten Tod, wie das in solchen Fällen unliebsamer Geständiger ausnahmslos passiert. Sein Schüler und Patient Radovan Karadzic, Psychiater, führte sein Werk dann fort - er war ein Mitstudent einer Partnerin von mir, die ihn als im Umgang mit Frauen verklemmt beschrieb - und wurde bis 2003 wenigstens, auf einem Berg Leichen, in Ruhe gelassen.

konstruktives G1-Interface für Zürich

  Kontext    Glaube ist gut, Gesetz ist besser...