4.8.5 Evidenz- ChaosIst der Mann eigentlich noch bei Trost, fragte der Tages-Anzeiger über Berlusconi nach seinem ersten Auftritt als EU-Ratspräsident 2003 am 3.6.03, als er einen allseits respektierten Abgeordneten provozierte, nachdem dieser sein Rechtsempfinden in Frage gestellt hatte:
Doch wer sind seine Kollegen? Chirac, Schröder, Aznar, Blair - ihrerseits umstritten, und jedenfalls nicht mit der Autorität gesegnet sind, ein schwarzes Schaf zu domestizieren. So wird Europa mit dieser totalen Fehlbesetzung leben müssen - und das ausgerechnet in einer Phase in der es sich erweitert, eine Verfassung gibt und ausserdem eine neues Profil im Verhältnis zu den USA zulegen muss. Als vor drei Jahren der kleine Jörg Haider seine rechtsnationale FPÖ in die Regierung des kleinen Österreich hievte, setzten sich ein paar Spitzenpolitiker - allen voran Frankreichs Präsident Chirac dafür ein, dass im neuen EU-Vertrag so etwas wie eine «Interventionsklausel» verankert wurden und gegen Österreich zur Anwendung kam - und mussten am Schluss kleinlaut dieses Vorgehen, gleich wie das eine Nummer zu grosse gegen die USA im Irakkonflikt 2003 als gescheitert relativieren: Nachdem also die Kleinen fast gehängt und die Grossen noch herumlaufen und in Zürich die Kulturpolitik mathalerisiert worden ist, man auch in der Schweiz immer weniger mit Recht, Recht bekommt und die Wissenschaft medialisiert, mit ihrer Beliebigkeit ganze Generationen in diesem Geist mental konditioniert, fragt Jürg Schoch vom Tages-Anzeiger mit Unschuldsmine, wann den endlich den WählerInnen nicht nur in Italien, ein Licht aufgehe. Mittlerweile bestrafen die USA Länder, welche an die Rechtsstaatlichkeit, bis hin zu einem internationalen Gerichtshof, glauben. Damit ist die Konsequenz der postnormale Mental-landschaft 2003 beschrieben, wie sie jetzt überall globalisierend auf Kosten der Steuerzahler mit den Denkkatastrophen der Intellektuellen von oben nach unten verbreitet wird. Deren primäre Aktivität ist mittlerweile kollabiert - am Collegium Helveticum erklärterweise auf Schaffung und Aufrechterhaltung des Evidenzchaos, eines mentalen Schwarzen Lochs also, mit dem sie ihrer Schwatz- und Schwarzkunst frönen könne. Nach Belieben und ohne Masstab kritisiert man dort postnormal
Bereits mokieren sich die Intellektuellen#0 offen über die Politiker#2, so erstmals live zur Spitzenzeit übertragen, an dem von Bundesrat Samuel Schmid besuchten Bonobo - Affentheater zum Abschluss der Expo.02, wie sich diese mit Verteidigung (des WEF und des G8-Gipferls), Bevölkerungsschutz (gegen die als Umweltsünden resultierenden Umweltkatastrophen, nach dem Grounding dem Rentenklau von Abzockern mit nicht dem Verursacherprinzip entsprechenden, ungerechten Umverteilungen) für den Datenschutz, gegen Computer-viren und andere Perversitäten wie Sisyphus abmühen. Das tragen sie noch wohlgenüsslich mit deren Geld mit freigiebiger Hand für die Implantation ihrer Denk-katastrophen in den Mind ihrer Schutzbefohlenen bei; dies auch und gerade mit Vorliebe dort, wo es dem Geiste der Schweizerischen Bundesverfassung widerspricht. Angesichts der reellen Gefahr einer Sowjetinvasion im Kalten Krieg hatte die Schweiz noch die schnell mobilisier-baren Flughafenregimenter. 2003 musst man zum Schutz gegen Demonstranten deutsche Polizisten herbeibitten. Doch gegen die erpresserische Marthalerisierung unter Mobilisierung der Strasse durch die erklären intellektuellen Totengräber der Schweiz, Muschg & Co. gab es noch den Segen von Stadtpräsident Ledergerber, der dem Zeitgeist entsprechend, sein Fähnlein in Wind hängte. Nun wirken 2003 Adolf Muschg und die ihm im Collegium Helveticum nachportierte Helga Novotny europäisch und haben mit ihrem geschlossenen Intellekt über die sich der EU noch verschliessenden Schweiz nur noch ein mitleidiges Lächeln übrig in der festen Überzeugung, dass sie dereinst als fauler Apfel in den vom vertrockneten Blut befleckten Schoss Europas fallen werde. Schliesslich ist ja auch der von Tell durchschossene Apfel sicher schon längst virtuell verfault, und dafür haben die Intellektuellen mit dem Segen zweier BundesrätInnen und Budgets des Schweizer Nationalfond zur Unterwanderung#0 der ETH das Ihrige getan. Jetzt kann man den weitern Lauf dieses Collegiums ruhig einem naiven, zum nützlichen Idioten gemachten Agronom überlassen, was ja wiederum äusserst symbolträchtig und damit tiefenpsychopolitisch unglaublich wirksam ist. Oder wie sagte doch Eisenhower über die Schweiz: Sie ist wie eine Hure, für Geld (die Intellektuellen in ihren Ehrgeiz für vermeintlichen Ruhm) tut sie fast alles. Hier geht es darum, schlicht und einfach dieses nun in den Abgrund divergierende Rad mit Wissenschaft#3 in einer sich öffnenden Spiral zurück zur Konvergenz auf lebenser-füllenden Plattformen hin zu drehen. Intellektuelle aller Länder sind sich nur in einem einig, dass genau das nicht möglich sein kann, weil es zur Wahrung ihres Gesichtes wie bei "Dorian Grey", der nach Oscar Wild's Novelle sein wahres Bild in der Gerümpelkammer versteckt hatte, nicht sein darf. Und genau so versteckt jeder Mensch ohne Wissenschaft#3 sein wahres Wesen in seinem Mind, bis er dafür vor seinem Schöpfer zur Verantwortung gezogen wird, bzw. ihn oder sie seine unverfügbare Wirklichkeit einholt. Getreu nach dem Grossinquisitor in "Die Gebrüder Karamazov" von Fyodor Dostoevsky soll, wenn es nach den Intellektuellen#0 geht, die Wirklichkeit als Referenz verdrängt werden; so lange wie möglich, bis zu deren Götterdämmerung eben! Dafür tun sie wie Dr. Faust ALLES, u.a. das Evidenzchaos aufrecht zu erhalten, und verwechseln doch am Schluss nur die Schaufelung ihres Grabes mit der von ihnen damit bei sich und ihren Gimpeln verdammten Lebenserfüllung! Immerhin, von ihnen kommen, wie eben Dr. Faust von Goethe, auch solche eindrücklichen Geschichten - mit denen sie aber nur testen, wer noch Ohren zum Hören, und Augen zum Sehen hat, damit man ihn mit härteren Bandagen psychopolitisch korrekt, doch noch vor seiner Lebenserfüllung pre-trans-trappen, wenn nötigen, kreuzigen kann. Es scheint ihnen nun so, als müsst man das mit der ganzen Menschheit tun, und wissen SIE was, unter ihrer weiteren Anleitung sind wir auf dem besten Weg dazu! Dagegen und zur Überwindung deren Evidenzchaos verwehren wir uns mit der Volksinitiative für eine WissenSchaft mit Zukunft. Politiker seien gleich gewarnt, mit einer Wissenschaft mit Zukunft kann man im Hinblick auf die nächsten Wahlen noch kein politisches Kapital schlagen. Die WSZ-Volksinitiative erfordert, nicht wie unter Churchill, "Blut, Schweiss und Tränen", nur Arbeit in Wahrhaftigkeit gegenüber seinem Gewissen. Weil man immer noch dafür von Schrift-gelehrten, und sei es nur an ihrer Rhetorik, gekreuzigt werden kann, vor allem, wenn man mit diesem Anliegen untereinander lauwarm bleibt, muss diese Arbeit, auch im Hinblick auf die eigene Lebenserfüllung, getan werden... |