1) Forschung#3

Um vorwärts zu kommen will die FDP in die Chancen in der Wissensgesellschaft optimal nutzen und verantwortbare Risiken eingehen: Unsere Vision ist eine Schweiz als Hochburg für Spitzenforschung und für die Umsetzung innovativer Technologien auf den Gebieten der Biotechnologie, der biomedizinische Forschung, der Life Sciences mit Genomic und Proteomic sowie Bioinformatik und Nanotechnologie.

Damit und dahinter aber warten Psychopolitker auf ihre Chancen: Es ist nicht alles in Fluss; die Natur- und Lebensgesetze höchstens in den meisten Köpfen, aber nicht wirklich; sie warten auf unser Verständnis und dessen Berücksichtigung nicht der unverständigen Manipulation deren unverstandener Umsetzung mit der so genannten Life Science für eigensinnige Zwecke!

Jean Lindenmann Prof. Dr. med., Direktor des Instituts für Immunologie und Virologie der Universität Zürich: "Die Frage ist nicht, ob es in der Wissenschaft gerissene Betrüger, kleine Schelme, Phantasten und zur Selbstkritik unfähige Schaumschläger gibt - es gibt sie. Die Frage ist, ob das ganze System in sich den Keim zu einer Mafia-ähnlichen Perversion trägt, bei der die Wissenschaft ein ähnliches Verhältnis zur Wahrheit unterhalten würde wie das organisierte Verbrechen zum Recht. Dafür liefern ihre Bücher nicht die Spur eines Anhaltspunktes. Aber es stimmt schon, die Wissenschaft ist eine kitzlige Dame, und wie! Ich darf es sagen. Ich bin einer ihrer Verehrer".

Es stellt sich in der Wissensarbeit mit Wissenschaft#3 jedem reell gebliebenen Menschen  wie beim Luftverkehrsabkommen der Schweiz mit Deutschland die Frage, wie er/sie zu einem Vertrag, dem mit sich selbst und auf dieser Grundlage mit den Mitmenschen, JA sagen kann. Dazu haben die meisten von uns doch bisher aus der Gewohnheit der psychopolitischen Konditionierung   der politischen Korrektheit heraus NEIN gesagt oder die Frage einer "Koalition der Vernunft" zu überlassen versucht. Nur hier geht es nicht um einen faulen Kompromiss wie bei einem solchen, so genannten Gesellschaftsvertrag: Es mutet sich damit in der etablierten Wissenschaft#1, #2, #0 an als diente sie nur dazu, eine Sprache  zu schaffen, mit der allein das Leben im Kollektiv zu meistern und damit zu beschränken sei; meisterlich, fürwahr und ohne Übertreibung, um Km-ernst genommen  zu werden. Mit solcherart sich Km=multipliziernder Kommunikation soll einfach jedes Frage- und jedes Ausrufe-zeichen nach jedem dafür zurecht gestutzten Wortschwall beim Hören oder Lesen seine schmerzhaft   anmassende Evidenz des Zeitgeistes  über den reellen Menschen  entfalten. Ein reelles Menschenleben ist mehr und etwas anderes als irgend eine beliebige sozialdarwinistische   Überzeugungs kraft  in irgend einem  Kollektiv!

W#3 anerkennt den reellen Menschen als von einem Lebenser-füllungsgesetz getragen. Sie ist damit persönlich relevant und drückt das mit ent-sprechend dem betrof-fenen Humansystem im Hinblick auf seine Lebenserfüllung gerecht werdenden open-ended generative principles, OEGP  aus - und stösst auf den   Ausgrenzungsversuch von W#2 ...
W#1:
Die inhaltsleere Natur-wissenschaft#1 quanti-fiziert ALLES mit ZAHLEN als verfügbare, tote Objekte. Aus der Sicht der Philosophie muss diese primitive, ihr p=vorhergehende Sicht von ihr t=transzendiert werden. In ihr ist alles zur Anwendung des freien Willens  unter die Instru-mentalisierung der Naturgesetze in der Technik gestellt.
 
W#3
   
W#2:
In den toten Winkeln rechtsfreier, bzw. als unsicher geltender Räume herrscht die Kunst bzw. Geisterwissenschaft#0 im Namen  der Freiheit mit ihren virtuellen Formen und transzendiert damit die aus ihrer Sicht primitive W#2. Sie steht damit im G=Gegensatz zu W#1, die sich solche gesetzlosen Räume zu erforschen anstrebt.
Die personenneutralen Human- und Geisteswissen-schaften#2 drücken sich in denotativen WORTEN im Namen eines eingebildeten Kollektivs aus. Sie massen sich an, über die Anwendung von W#1   zu bestimmen.   Damit soll mit Gesetz Ordnung via Rechtssicherheit geschaffen werden.





W#0

Plato kam zum Schluss, den wir nicht als letzten nehmen müssen, dass wir nur "Schatten" der Wirklichkeit, wie in seinem Höhlengleichnis wahrnehmen. Alle sichtbaren Dinge sind damit bloss Abbilder, hier Realität genannt, von Ideen, wie er Wirklichkeit dann nannte, die wir nicht mit den Sinnen wahrnehmen, sondern nur mit dem Geist, wie etwa die Naturgesetze, erkennen können. René Descartes stellt damit alles in Frage, bis auf unsere Existenz; jeder Mensch habe nur eine einzige Gewissheit: Er denkt und empfindet, also kann er zumindest sicher sein, dass er existiert. Mit der Verspieltheit von Ideen, bis hin zu Computersimulationen imaginierten Menschen besteht die Gefahr, den Wirklichkeitsbezug zu verlieren. Dagegen gibt es nur ein Mittel: den Kontakt zu wirklichkeitsbewussten Menschen, die Pflege von Aufgaben erfüllenden Freundschaften, das Eintauchen ins echte Leben und seine Erfüllung. Nur mit wirklichen Personen können wir uns lebenserfüllend austauschen, nur von ihnen bekommen wir nicht bloss ein emotionales, sondern ein potentiell lebenserfüllendes Echo. Der reelle Mensche ist als Original durch keine Kopie "Mensch" zu ersetzen. Der reelle Mensch ist mehr als eine Idee,  er ist eine Wirklichkeit, in seiner Lebezeit eher einem unverfügbaren Naturgesetz als einer diskutierbaren Idee  ähnlich; man kann ihm, Sie und mir also nicht bloss mit Worten gerecht werden - er hat die Qualität#3, die man nicht ohne Konsequenzen simplifizieren kann!

Szenario das eine Wissenschaft mit Zukunft zu überwinden hat: Auch im heissesten Juni 2003 in der Schweiz seit Menschengedenken zeigt es sich, dass die Warnungen der Wissenschaft jeweils, wenn überhaupt, nur von kurzer Dauer ist. Dies nicht weil der Menschen von Natur aus so blöd wäre, sondern wegen der äusserst erfolgreichen Penetranz der psychopolitischen Mentalkonditionierung.  Damit haben mittlerweile 99 von 100 Schafen ihren Weg verloren und das einzige, das noch einen Weg geht, wird gemobbt, mähhhhh…

Dass die Schweiz ihre eigenen Umweltgesetze nicht einhält, ist der von den postnormalen Intellektuellen  vorgemachte Verrat an sich selbst. Klimaschutz ist wieder zum Lippenbekenntnis geworden, im Hinblick auf die Wahlen spricht man lieber vom Ausbau der Strassen. Energiesparende Häuser rechnen sich auch noch nicht, dafür, angeblich, schön redende Manager. Auf der anderen Seite bleiben nur noch die Kapriolen der Natur als Werbeträger für Menschen, welche ihre Vernunft an das Ke-Kollektiv outgesourct haben; Massenwahn ist immer noch weiter verbreitet als wir wahrhaben wollen...

Erfrischend anders ist, was 2003 der jüngste Professor für Teilchenphysik an der ETH, der  Südtiroler Günther Dissertori sagt: Viel wichtiger als Formeln auswendig zu lernen sei es, hinter den Phänomenen die physikalischen Prozesse zu sehen und zu verstehen. «Der Forschungsalltag besteht aus unzähligen Messungen und Publikationen, ein Puzzle, das Stein um Stein  zusammengebaut werden muss. Wenn ich sehe, welch winziger Moment wir in der Geschichte des Universums sind, überfallt wird ein Gefühl der Demut…Die wissenschaftliche Diskussion muss aber vorsichtig geführt werden», wird er schnell wieder nüchtern. «Wir müssen uns sehr genau anschauen, was die Modelle über die Wirklichkeit tatsächlich zu aussagen. Zu locker übersetzt in die Alltagssprache verleiten sie zu Irrlehren.» Physik sehen ist das eine, das Vermutete experimentell zu belegen ein anderes Problem, das zu lösen umso schwieriger wird, je kleiner die zu untersuchenden Strukturen sind, deren Nachweis immer grössere Energien erfordert....

Wie aber steht es mit der persönlichen Struktur, welche jeder von ist? Braucht es zu deren Verständnis wirklich immer grösseres und globaleres Leiden, weil sie so wenig dingfest zu machen sind?

"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung,
sondern des
lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben."
Albert Einstein, 1954