2) Politik#2Politik ohne Wissenschaft#3 verlangt diskutierbare Argumente möglichst, wie im Parlament, in der gewohnten Umgangssprache. Tatsache aber ist, dass diese Einschränkung letztlich zu nicht lebenserfüllender Strukturmacht führt. Am Beispiel der unseligen Diskussionen über Krankenkassen- und Rentenprämien ist das schon lange klar. Mit dem Potential an entsprechend geschulten Wissensarbeitern wäre es schon lange möglich, die entsprechenden Zusammenhänge zu modellieren und auf dem Internet, wie der Fahrplan der SBB, jedem dafür zugänglich zu machen. Damit können die Betroffenen und die Stimmbürger die Auswirkungen entsprechender Sanierungsvorschläge à la Couchepin selbst abklären. Stattdessen erzählen uns die Politiker meist aus dem Bauch, bzw. aus ihren versteckten Absichten heraus irgendetwas, das kaum mehr jemand auf seine Wirklichkeit nachprüfen kann. Ja man schafft - ähnlich wie die Juristen - sogar bewusst eine Komplexität, welche Abzockern den Missbrauch von Gesetzeslücken ermöglicht und dafür einen Filz von so genannten Experten verlangt - über und neben das hinaus was ist und was wirkt. So werden wir Opfer hoch komplexer administrativer Verfahren in einer sonst an ihren schlechten Zweierbeziehungen verlotternden Gesellschaft mit hohen Verzweiflungsraten und brisanten Zahlen zur Sterbehilfe, angefangen mit Nikotin. Die Zeit ist nahe, wo sich die Schweiz mit einer Lebenserfüllungs-wegwerfgesellschaft nichts mehr vormachen kann! Der vorherrschende Mentalzustand der Regel- und Respektlosigkeit ist der Schweiz unwürdig und gehört durch Überwindung mit entsprechender Wissensarbeit abgeschafft. Sonst gehören wir nicht mehr zum Ganzen, wenn es dieses zulässt, dass sich ein Drittel auf Kosten der Restwelt profiliert. Dagegen ist diskursive Politik und die daraus folgende Strukturgewalt wo immer möglich durch Modellierung der Zusammenhänge wirklichkeitsbezogen zu überwinden, um den Missbrauch von immer mehr durch immer weniger rückgängig zu machen. Dafür gibt es entsprechende und wenn die ETH Zürich sich stattdessen auf das Collegium Helveticum abzustützen versucht, haben wir eine zu Human- führende Denkkatastrophe vor uns! Nur mit dem Ersteren, gegen die Versuchung Letzteren, sind die Anforderung von Demokratie und freiem Markt an fundierte Mitbeteiligung einzulösen, denn nur auf dieser Basis gewinnt man in der Politik das Vertrauen der Bürger wieder zurück und nur damit erschöpft sich diese nicht in der Substanzvernichtung. Nicht erst die Strafbehörden sollen Erklärungen für das Überhandnehmen der Gruppen-gewalt am Ende der Gewaltspirale Erklärungen finden; Mobbing beginnt an der Universität#2 mit Pseudoerklärungen! Doch was nützt es, wenn die Sau ständig wiederholt, der Eber sei ein Schwein.... Vielmehr hat sich die Forschung dafür einzusetzen, dass auf die Wirklichkeit bezogene Modelle politischen Diskussionen die für deren erstrebenswerte Konvergenz notwendige Grundlagen liefern: Es muss nicht mehr darüber diskutiert werden, ob die Erde flach oder eine Kugel ist. Mit den mit Wissenschaft#3 bereits erreichten Resultaten ist nicht mehr Krieg die vernünftige Fort-setzung von Politik mit anderen Mitteln, sondern das auf die Lebenswirklichkeit bezogene Reframing der relevanten Zweierbeziehungen (siehe Eheprobleme). Man hat in Bezug auf Wissensarbeit#1 ein Amt für Mass und Gewicht, für Wissensarbeit#2 das Justiz- und Polizeidepartement und für Wissensarbeit#0 eine Kulturförderung. Für die Beseitigung der Mentalminen der Psychopolitik dagegen stochert man im Nebel des postmodernen Unverstandes herum... |