2.2 NR Christoph Blocher's Ahnung 3Pe(Sb)>I(!)
Bemerkenswert
bei
Nationalrat Blochers Beziehung zu BR=Bundesrat Samuel Schmid und zur CH=Schweiz In Bezug auf die Schweiz ergibt das zwischen ihr Christoph Blocher ebenfalls y /g, jedoch lediglich in Bezug auf Erfüllung / Erschöpfung: Wer ausser Christoph Blocher weisst auf das y=minimal Notwendige für die Schweiz hin? Dafür versucht man ihn dann in g=Wertdiskussionen in die Erschöpfung zu treiben. Der psychopolitische Einfluss damit auf ihn als Person ist immerhin schon soweit gediehen, dass sich Christoph Blocher auf Grund einiger Aussagen bereits damit abgefunden hat, dass man seine Verdienste wahrscheinlich erst nach seinem Tode würdigen werde: Im Hinblick auf die Wahl 2003 schreibt Blocher: Heute liegt die erschreckende Bilanz der Mitte-Links-Politik der 90er-Jahre vor: Ihre Folgen sind unsozial, verschwenderisch und gehen immer mehr zu Lasten der Bürger.
Dazu Walter Frey SVP, neben Blocher Hauptgeldgeber der SVP: "Meinungen können Sie nicht kaufen, Überzeugungen werden von Menschen weitergetragen, nicht von Werbefeldzügen. Die Politik ist eine Sache des Herzens." Karl E. Schroeder, Rechtsanwalt und Parteisekretär: "Und noch immer wächst das Lager derer, die überzeugt sind, dass es so nicht weitergehen kann mit der Schweiz, dass wir den Ast absägen, auf dem wir sitzen." So kämpfte die SVP gegen den Strom der Moderne, die EU, Asylanten, Drogenliberalisierer etc., sie wollte die Stimme der von der Macht Ausgeschlossenen sein. Die Macht, das ist die Sozialdemokratie im Bund mit dem Freisinn, die Mittelinks-Regierung. Mir fiel auf, so Walter Frey, dass der Staat immer mächtiger wird, dass die Bevölkerung versucht, sich von der Eigenverantwortung zu verabschieden und alles staatlich regeln lässt. Die FDP hatte zwar die Losung „weniger Staat“ herausgegeben, aber in der Praxis ging es ihnen eher um Machterhaltung und weil sie ihr Parteiprogramm nicht mehr gelebt haben, ging er nicht auf sie, sondern auf die SVP ein. Damit steht die Frage im Raum, ob die im ihrem Versagen im Filz verunsicherte FDP und eine selbstbewusste SVP wieder für die Wahl 2003 zusammenfinden. Für Zürich, so die Linken, wäre es das Ende einer Ära, die Lebenslust und Offenheit gebracht hat. All das hat 1968 damit angefangen dass der Stadtrat nicht mehr fähig war, eine Demonstration gewaltlos durch die Stadt zu schleusen. Dann begann die SVP ihre Politik an Anliegen und Problemen festzumachen, die jeden betreffen. Offensichtlich konnte sie die Thematisierung von vielem bewirken, aber die postmodernen Mentaldampfwalze konnten sie nicht aufhalten; der Sozialismus, das orwellsche Szenario, so Frey dass dir der Staat alle Entscheidungen abnimmt, ist immer stärker geworden. Denken Sie nur an die soziokulturellen Aufwendungen, die die Stadt gemacht hat, um sich Ruhe zu erkaufen. Die Rote Fabrik hatte z.B. keine andere Funktion als die Menschen von der Strasse, wie bei Orwell, weg zu bekommen; damit sie, irgendwie betäubt, wie bei Orwell, auf Staates Kosten des Staates ihren Hobbys und Neigungen nachgehen können. Das wurde bis hin zur Marthalerisierung zur Kultur und gegen diese Verschwendung von Steuergeldern habe die SVP gekämpft. Die beste Waffe des SVP-Parteisekretärs von Zürich waren Christoph Blochers kernige Sprüche und politische Unkorrektheiten, mit denen Schroeder bewusst, wie er heute zugibt, die wohlmeinende Öffentlichkeit provozierte. Bundesrat Leuenberger habe ihm einige Male gesagt, es tue ihm im Herzen weh, wie wir ihre Stammwähler holen; ihr müsst eben deren Probleme auch mal anerkennen, habe er ihm geantwortet. Diese Menschen nennt die SVP Modernismusverlierer und so Frey: «Wir haben beides gewonnen: Junge, die das sozialistische Modell abgelehnt haben, und Alte, die sagten, uns passt der Weg nicht, den diese Modernen machen wollen, die jetzt in der Stadt en die Verantwortung haben.» Damit ist die SVP zu einem Auffangbecken der Unzufriedenen geworden: „Wenn sich niemand wehrt, sind wir bald in der Welt von Aldois Huxley, in der Brave New World, wo man jedem Bürger eine Glückspille austeilt, damit er sagt, bin ich froh, dass ich nicht die Verantwortung des Chefs tragen muss, bin ich froh, dass ich nur Arbeiter bin! Das Erstaunliche sei, wie wenig die SVP erreicht habe, ausser dass sie uns gezwungen habe, über ihre Themen zu diskutieren, sagt Kenneth bar Angst, ehemaliger Inlandredaktor der NZZ. Jetzt, 2003 bestimmt eine wild gewordene Gründergeneration die Szene der SVP mit der darwinistischen Kritik an der Randgruppenverhätschelung, der Überfürsorge, der Entmündigung im Sozialarbeiterstaat - Zürich hat die Soziokultur in ihrer Verfassung festgeschrieben. Die kleinen Siege der SVP (geschätzte weniger als ein halbes Prozent auf ein auf ein stetig wachsendes Jahresbudget von 2003 rund 850 Millionen) wurden oft nur mit einem unverhältnismässigen Werbeaufwand seitens der erzielt. Man hat noch nicht realisiert, dass man damit den postmodernen Methoden der Intellektuellen und Werbern Bedeutung gegen hat, die "Links" und "Rechts" psychopolitisch geschickt vor ihren Karren spannen, der uns nun von einem Grounding zum nächsten, etwa bei der Swiss über den Superstar Tyler Brule führt, und die welche die Schweiz grosse gemacht haben, seriöse Facharbeiter, auf die Strasse stellt... Noch aber hält die sozialpolitische Achse zwischen SP und FDP. Das neue Spannungsfeld sagen und sie Meinungsmacher, sei der Gegensatz zwischen einer offenen (in einem mental in sich geschlossenen Europa) und einer (von selbst verantwortlichen Unternehmern) geschlossenen Gesellschaft, nachdem mit dem Fall der Sowjetunion 1989 der Gegensatz zwischen rechts und links, zwischen individualistisch und kollektivistisch, als wichtigstes Spannungsfeld der Politik abgedankt hatte. Die Wirtschaft hat sich auf die neuen Bedingungen eingestellt, und die Gegensätze haben sich etwas beruhigt. Geblieben ist aber ein kultureller Bruch zwischen den beiden Parteien SVP und FDP, der mit den Jahren grösser geworden ist. «Wir haben gemerkt, dass wir uns mit den Sozialdemokraten menschlich besser verstehen. Wir haben eine ähnliche Wellenlänge.», sagt Hensch, FDP. Der Grund ist die gemeinsame Mentalkonditionierung durch die Intellektuellen, während in der SVP davon noch nicht so berührte Menschen - mit einfacheren Gemütern - ihre Heimat finden… Die FDP hingegen verkündet, sie habe ihre Lektion von 1968 gelernt; dass sie sich damals als Partei der Repression profiliert habe, habe ihr langfristig geschadet und daraus ist überall ein Trend zu Mittelinks-Mehrheiten geworden. Der Graben zwischen der FDP und SVP ist jetzt, wie sich das in der Postmoderne gehört, der unterschiedliche Diskussionsstil! Ein Liberaler würde nie akzeptieren können, dass die SVP nach dem Führerprinzip organisiert ist; die SVP sei eine Kampfpartei heisst es bei denen, die ihre Seele der Führung des Shareholder Values verkauft haben. Im Grunde strebe sie nach der Macht, sie wolle 51 Prozent, tönt es bei der FDP, der die SVP Rentenklau vorwirft. Dafür breche die SVP Abmachungen, selbst wenn man damit in der Kommissionsarbeit Resultate erzielt habe, wenn sie dann von oben abgelehnt werden. Irgendwann habe man genug. Es gibt bei der FDP immer weniger Unternehmerpersönlicheiten, die sich in die Politik einschalten; damit ist sie zu einer Mittelstandsveranstaltung geworden und die Zürcher Entwicklung ein allgemeiner Trend der sich immer mehr urbanisierenden Schweiz. In Zürich kann man zur von den Medien herbeigeredeten Koalition der Vernunft , zur Wirtschaftselite gehören oder zum SP-Establishment oder zum Kulturkuchen, und man ist dabei, hat Teil an der Macht. Die SVP ist mit dem Argument dagegen, damit bediene sich das Establishment am Staat. Just also mit dem Vorwand, den die 68er damals den Etablierten, die mittlerweile zu Abzockern verkommen sind, gemacht haben. Jetzt wo die Wirtschaft stagniert, nehmen die Verteilungskämpfe wieder zu - und plötzlich es ist der Links-rechts-Konflikt wieder da. Vor allem Leute aus der Wirtschaft fühlen sich von der SVP besser vertreten. Es sei schon richtig, was die SVP mache, sagten sie, wenn sie nur nicht so extrem wäre. Walter Frey ist betroffen: Man muss mit allen Mitteln die SVP ausgrenzen, hat der Präsident der kantonalen SP nach den Wahlen am Fernsehen gesagt. Wer so spricht, so Frey, sei kein Demokrat. Wenn einer heute ungestraft sagen kann, er wolle eine Partei ausgrenzen, die am meisten Stimmen geholt hat, dann wird es gefährlich. Auf allen Seiten gibt man vor das Beste für alle Bürger zu wollen, und doch schafft man immer mehr Zustände, die eigentlich niemand will, ausser der Mehrheit. Frey ist an der deutlichen Sprache des politischen Gegners mit der historischen Anspielung aus der Zeit des Antifaschismus verletzt, die aus dem Vokabular des SP-Mannes kommt. Die SVP, sagte der SP-Kantonalpräsident Dominik Schaub am Fernsehen, zersetzt die Gesellschaft, spaltet sie. Das war eine Aufforderung an die FDP, ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen - sonst besetze die SP den Platz in der Mitte alleine. Nach Frey müsse eine Gegenbewegung komme, aber vielleicht erfordere das zuerst noch mehr Not. Wenn die FDP nicht zerrieben werden will, müsse sie zu ihren Grundsätzen zurückkehren! Bis dann hätte die SVP eine gute Chance, unser Wählerpotenzial auszudehnen, weil wir glaubwürdiger seien. «Auch wenn im Stil nicht so perfekt, wie Einzelne erwarten würden.», doch «Dem kleinen Mann geht es am besten wenn die Wirtschaft floriert, wenn die Arbeitslosigkeit niedrig ist und die Renten ausbezahlt werden können. Wird aber der Spielraum der Wirtschaft eingeengt, kann sie nicht florieren. Wissen Sie, wenn man die Reichen abgeschafft hat, wird es den Armen nicht besser gehen.» Damit sollte Verständnis für die Politik vermitteln werden und was ein Unternehmer wie er, Frey in einer Partei der Unzufriedenen sucht, ja dass er dort am richtigen Ort sei. Erreicht hat er, genau besehen, herzlich wenig. Aber der Weg ist noch lang, meint Miklös Gimes vom Tages-Anzeiger im Magazin vom 28.6.03, der Frey interviewte und damit psychopolitisch Bedeutung#0 gab; auf solche Zusammenhänge angesprochen, reagiert man von der SVP genauso lapidar wie in andern Kuchen und im Filz; schliesslich geht es noch nicht um die Spielregeln - die überlässt man immer noch den Intellektuellen, von denen man mental konditioniert worden ist, wie früher der Kirche und ihrer Inquisition - sondern darum, seinen Teil am Spielgewinn zu ergattern. Es geht damit immer noch um ein Spiel, nicht um Lebenserfüllung... W/h: BR Pasqual Couchepin 7Ke(IX)>A(y)y/g: CH-6Ra(bL)>F(W) y/g: NR Ueli Maurer 7Ra(JW)>F(g) |