Achtung vor den Rollen die jeder spielt! |
by Dr. Peter Meier
Es geht nicht allen Menschen darum, ihr Leben zu erfüllen; einige wollen ihrer Macht Form geben und spielen dabei die entsprechenden, personenneutralen Rollen. Die personenneutrale Psychologie versucht sich in diesem Repertoire zwischen Ohnmacht und Macht und zwischen informellem und formalem Vorgehen. Wer sich damit in die Gefahr der personenneutral ausgetragenen Konkurrenz um die Ke-Gunst begibt, muss damit rechnen umzukommen, bzw. von C3, d.h. von sich als Geschöpf eines Schöpfers in seiner Schöpfung abzukommen...
Seinszustand-Show-off 2. Art-Promoter |
Macht |
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5 |
Verkäufer | Manager | Pragmatiker | Optimist | Skeptiker | ||
4 | Kundenpfleger | Forscher | Optimierer | Idealist | Realist | ||
Mobber | Manipulator | 1. Art-Eminenz Fokuskonkurrenz |
Theoretiker | Praktiker | ![]() |
Form | |
2 | Eventveranstalter | Psychologe | Trendreiter | Utopist | Macher | ||
1 |
Beziehungspfleger | Philosoph | Schicksalergebener | Träumer | Modellierer | ||
WF-Supporter Wahrnehung-Fühlen (3. Art) |
VD-Analytiker |
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1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
11 | Beziehungspflege zu Gott gemäss: Alter Mann in der Kirche, Gott hört nur zu - er spricht auch nicht - er atmet ihn ein und aus... |
12 | Philosophisches Umgang gemäss "Ich denke, also bin ich - Wissen ist Macht - Nichtwissen macht auch nichts..." |
13 | Schicksalergeben mag der "Weise" was er bekommt, denn die Erfahrung zeigt, dass man zu oft das nicht mag, was man bekommt |
14 | Deshalb lasse man an Hand von Mythen in der Begriffswelt vom Gott träumen, den man sein möchte... |
15 | Wenn man gar eine Modell dieser Virtualität macht, kann man verstehen, wie es der Schöpfer nach unserem Bild zu meinen hat... |
21 | Nun kann man mit dieser "Religion" anderen in Events klar machen, weil sich damit deren Wunschdenken bestätigt... |
22 | Psychologisch einfühlsam muss man auf die anderen eingehen, um die Schwarzkunst ihren Bedürfnisse anzupassen |
23 | Im Einklang mit anderen kann man auf dem Trend der Mehrheit eine Zitterpartie reitend, Erster unter Gleichen sein... |
24 | So kann ich es mir erlauben, meine Utopien einfliessen zu lassen... |
25 | Dort, wo die Masse anbeisst, kann man sich als Macher dafür profilieren, das machen zu können, was einem beliebt... |
31 | Es gibt immer ein Huhn, das meint ein Adler zu sein und das man mobben muss, um Gesetz und Ordnung im Hühnerhof zu wahren! |
32 | Sobald so ein Exempel statuiert worden ist, kann man, die andern entsprechend manipulierend, seine eigene Position festigen... |
33 | Damit werde ich in Bezug auf das Äussere zur unangefochtenen Eminenz, der Rat alle suchen und befolgen... |
34 | So kann man über die Wirklichkeit eine gefällige Theorie aufstellen und finde Gehör bei den um sich gescharten suchenden Süchtigen |
35 | In der Stunde der Wahrheit muss mindestens die Ilusion der Praxis vorgeführt werden... |
41 | Jetzt muss man die Masse als seine Kunden an den Umgang mit der Lebenslüge gewöhnen und mit gutem Beispiel vorangehen... |
42 | Dort, wo das nicht klappt, muss ich bessere Sublimationsmethoden erforschen... |
43 | Im Engpass wird es anspruchsvoll, weil man mit der Forderung des Optimums vom eigenen Ungenügen ablenken muss... |
44 | Wo die Not zu gross wird, muss man aus ihr, sich als Idealist gebend, eine Tugend machen... |
45 | Wo die Wirklichkeit nicht mehr zu vertuschen ist, muss man als Realist die Tatsachen als Chaos modellieren.... |
51 | Mit "Added Values" lässt sich auch das vorher Verpönte, erfolgversprechende Konzepte verkaufen... |
52 | Jetzt wo mit der Neuen Virtualität wieder Schwung in die Sache kommt, braucht es Chaosmanager... |
53 | Aber Vorsicht, auf diesem seichten Grund gibt es keine Methoden, deshalb muss man sich als Pragmatiker unentbehrlich machen! |
54 | Um damit über die Runden zu kommen gehört eine gehörige Portion Optimismus dazu, das Sein mit Schein zu überspielen... |
55 | Und weil es nicht klappen kann, muss man sich als Skeptiker, der man als Schwarzkünstler ist, aus der Affäre ziehen können! |
Aus diesem Prozess resultierten die meisten Formen, die unsere Kultur ausmachen und dabei bleib, im Sinn der Schwarzkünstler, der Mensch ein Narr unter Narren, begieriger nach mehr und weiter von der Lebenserfüllung entfernt als je. So suchen denn immer mehr Menschen das Glück im Nichts des Nirwanas und des Chaos, d.h. des vorschnellen, selbst bestimmten sanften Tod, als der zweitbesten Erlösung vom Schmerz dieser Welt - angeregt von einer Mischung indisch, christlich, buddhistischem Singsang, welcher die Sinne gefühlsmässig einlullt und Konzeptualisieren und Denken schwarzkundig geschickt auf Ke outsourced. Ist die Geschichte vom Fisch, der den Ozean sucht uns nicht dazu geschickt, statt über die Wasserverschmutzung nachdenkend RPOK in Betracht zu ziehen, den Ozean zu meditieren? Wehe wenn "Gott" nicht mehr nach dieser Pfeife tanzt, dann ist eben wie am 7.2.99 der Tanz der Schwarzkünstler vorbei und sie stehen angeschwärzt, verschämt und verlassen da. Sollte sie auch das noch gerne mögen, ist ihnen nach menschlichem Ermessen nicht mehr zu helfen...
Rechtzeitig, persönlich Projekt-Orientierter Kompetenzaustausch, RPOK© im Hinblick auf die Lebenserfüllung möglichst vieler oder seine Macht dazu einzusetzen, sich mit Schwarzkunst eine Form als Denkmal zu setzen, das ist die Frage, der nicht nur Goethe in Faust nachgegangen ist. Unser aller Leben sind mögliche Antworten, die wir kurz-, mittel- und langfristig bedenken sollten, bevor wir uns auf eine Seite festlegen! Hier geht es um Entscheidungshilfen dazu. ..
©Copyright 1999/2, Dr. Peter Meier Zürich
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